Lilly ist in Überruhr

Die Mixhündin meiner Schwester ist übers Wochenende zu Besuch in Überruhr. Cindy hat sich bereiterklärt einen größeren Spaziergang mit ihr zu unternehmen und da wir Zeit haben, schließen wir uns den Beiden an. So treffen wir uns am Ziegengehege und laufen zur Ruhr.

Die Ruhr

Unserer 2. Urlaubswoche dreht sich um die Ruhr. Der Fluss, der unsere Hund und unseren Zwingernamen prägt, da wir sehr nahe an der Ruhr, genauer gesagt, auf der Ruhrhalbinsel wohnen. Seit unser 1.Kromi, Sparky „Fennek vom Wiehenhorst“, eine eigene HP hatte, haben wir den Namen Ruhrkromis benutzt. Mittlerweile gehören zu den Ruhrkromis alle in unserem Zwinger „von der Ruhrhalbinsel“ geborenen Hunde und auch die, die rund um die Ruhr in Essen wohnen.

Am 05.08.2019 waren wir mal wieder am Kemnader See spazieren. Hier wird die Ruhr zu einem ca.3 Kilometer lange und etwa 430 Meter breite See gestaut. Diese Jahr gibt es dort sehr viele Schwäne. Es ist ein toller Anblick die großen weißen Vögle auf dem See schwimmen zu sehen.

Basima liebt es ja zu schwimmen um einen Ball oder Stock zu“retten“. Binou, die ehr wasserscheu ist, traut sich aber bis zum Bauch ins Wasser und versucht Mama Basima das Gerettet zu entwenden. Auf dieser Seeseite kann man super mit den Hunden laufen, da es hier getrennte Wege für Radfahrer, Inliner und Fußgänger gibt. An den kleineren Verkaufshäuschen kann man Getränke und auch einfache Mahlzeiten zu sich nehmen.

Der Weg zur Quelle

Weiter geht unser Urlaub dann mit dem Besuch der Quelle, dafür fahren wir nach Winterberg ins Sauerland. Uwe hat wieder eine Wanderrute ausgesucht, so dass wir am Ruhrkopf, ein ca.695 m ü. NHN hoher Berg des Rothaargebirges, zur Ruhrquelle wandern können. Leider ist die Gegend sehr stark für den Tourismus ausgebaut, so dass die Wege durch Wald und Felder sehr gut ausgebaut sind, wir aber eigentlich lieber auf Waldwegen und nicht so gut befestigten Wegen wandern. Aber so ist das nun mal.

An der Quelle

Nach einer ca.6 Km langen Wanderung haben wir die Ruhrquelle erreicht.

Zum Vergleich nochmal die Ruhr zwischen Essen- Steele und Überruhr

Das Abenteuer beginnt

Der Erlebnispunkt „Wald als Wirtschaftsraum“ liegt nahe der Ruhrquelle. In 7 Pavillons wird der Kreislauf von Wald, Holz, Holznutzung und Holzprodukt gezeigt. Für uns gab es einiges zu schauen und für Basima und Binou auszuprobieren. Zwischen den Pavillons sind Seilen und Wackelbrücken montiert. Die Wackelbrücken mussten von den Beiden überwunden werden.

Abenteuer Teil 2

Die Panorama Erlebnis Brücke in Winterberg ist 435 m lang und 20 m hoch. Natürlich konnten wir uns diese Attraktion und den Ausblick nicht entgehen lassen, zum Entsetzen von Binou, die Höhenangst hat. Aber was hilft es, wo Frauchen hingeht muss Kromi mit, Basima hat damit wenig Probleme. Gesichert mit Geschirr und Halsband ging es los auf die etwas wackelige Brücke. Es gibt dort auch 5 Aktion-Stationen, wo man unter oder neben der Brücke entlang hangeln kann. Eine Station haben wir alle ausgelassen, die anderen 4 hat entweder Uwe oder ich ausprobiert. Die letzte Station, die lange Röhrenrutsche, mussten Basima und Binou dann aber mit mir rutschen, da die Wendeltreppe, die alternativ nach unten zum Naturerlebnispfad führt, zu eng und lang für die Hunde gewesen wäre.

Zum Ursprung

Die „Kromen Fohr“

In unserer 1.Urlaubswoche war unser Ziel der Ort der namensgebend für unsere Kromfohrländer ist. Dafür sind wir ins Siegerland nach Hilchenbach gefahren. Hier beginnt die Geschichte der Kromfohrländer. „Kromen Fohr“ heißt „Krumme Furche“ und „Kromen Fohr“ heißt die Gemarkung zwischen Kronprinzeneiche und Ginsberger Heide, auf der das Wochenendhäuschen der Schleifenbaums stand, die dort 1944/45 Zuflucht vor den Kriegswirren in der Stadt Siegen suchten. Der Mischlingsrüden Peter, der von Ilse Schleifenbaum dort in der Gegend gefunden und gerettet wurde, war von da an, immer wenn es ging der Begleiter von Ilse Schleifenbaum. So kam er dann natürlich auch wieder mit nach Siegen zum Wellersberg, als die Familie dorthin zurück ging. Dort verliebte er sich in Fiffi die Foxterrierdame aus der Nachbarschaft. Die daraus hervorgegangenen Welpen gefielen so gut, dass Peter und Fiffi in den Jahren 1947-1954 insgesamt 6 mal Eltern werden durften. 1955 wurde die Rasse dann offiziell vom VDH anerkannt. Bis 1956 war Peter noch Vater von 2 weitern Würfen. 1960 kam dann noch die Foxterrierhündin Elfe als Zuchthündin dazu. Die Nachfahren aus diesen Würfen sind jetzt unsere liebenswerten Kromis.

Unser Hotel „Ginsberger Heide“ liegt also direkt im Ursprungsgebiet unserer Kromis und dort beginnt natürlich auch unsere 1. ca.10 km lange Wanderung. Wir wandern den „Jung-Stilling-Rundweg( J )“ , die Beschilderung des Weges ist wirklich super, an jeder Weggabelung sind die J -Schilder gut sichtbar angebracht, so dass der „ViewRanger“ auf dem iPad eigentlich überflüssig ist.
Ein paar 100m Meter nach unserem Start erreichen wir schon die Gedenktafel auf der Kromfohr, auf der an Ilse Schleifenbaum und den Start der Rasse der Kromfohrländer erinnert wird.

Weiter geht es dann zur Kronprinzeneiche, die wegen Straßenbauarbeiten noch gut „verpackt“ am Straßenrand steht und daher nicht gerade fotogen ist.

Dann kommen wir durch Fichtenwälder und über Wiesen zum Kneipp-Wassertretbecken in Hilchenbach-Grund.

Es geht weiter durch Wälder und Wiesen, wir streifen die Ginsburg, da wir aber schon etwas geschafft sind, beschließen wir uns die Burg zu einem späteren Zeitpunkt genauer anzusehen. Der größte Teil der Strecke ist geschafft, es ist schon Nachmittag und da das Frühstück zu Hause unserer letzte Mahlzeit war, haben wir jetzt Hunger. So geht es schnurstracks ins Hotel zum frisch machen und dann eine Kleinigkeit essen, denn bis zum Abend ist es ja auch nicht mehr lang. Zwischen den Mahlzeiten geht es noch etwas in den Wald der „Kromen Fohr“ .

Die Ginsburg

Der Gillerbergturm

Der Aussichtsturm ist eine Stahlkonstruktion der 1892 erbaut wurde. Über die Wendeltreppe kommen wir 15 m in die Höhe. Binou hat Höhenangst und ist deshalb der Treppe nicht zu nahe gekommen, damit wir sie ja nicht mit hoch nehmen. Basima ist da mutiger, sie fürchtet sich weder vor der Höhe, der engen Treppe oder dass man zwischen den Stufen durchsehen kann. Sie geht einfach mit hinauf. Allerdings entscheide ich auf der Zwischenplattform, dass der Abstieg für sie bestimmt schwieriger sein wird und lasse sie dort, während wir bis nach ganz oben weiter hinauf steigen. jetzt sind Uwe und ich 668m ü.NN und haben eine tolle Aussicht. Basima wartet auf halber Höhe und Binou findet das Ganze einfach doof und gibt lautstark zu verstehen, dass sie nicht alleine dort unten sein möchte, aber auf gar keinen Fall da hinauf kommen wird und wir gefälligst wieder zu ihr kommen sollen.

Baly kommt zu Besuch.

Gestern haben uns Baly und sein Rudel im Garten besucht. Es war zwar recht warm, aber das angedrohte Gewitter ist auch über Essen-Kray nieder gegangen. Beim Spaziergang durch den Park hat es auf halber Strecke wieder angefangen zu regnen, aber durch sowas lassen wir uns ja nicht schrecken. Der Regen und das Gewitter haben einige Zeit angehalten, so dass wir uns dann auch in die Hütte zurückgezogen haben. Aber nach einiger Zeit klarte es dann auf, die Hunde konnten noch toben und das Abendessen konnten wir dann ganz entspannt auf der Terrasse zu uns nehmen. Wir haben uns über den Besuch gefreut und einen schönen Nachmittag und Abend in netter Gesellschaft verbracht, danke Claudia, Jörg und Celina, dass ihr uns mit dem süßen Baly besucht habt.

Wandern in Wuppertal

Heute war Binou mit Uwe und mir am Mollenkotten in Wuppertal zum Wandern. Wir sind bei angenehmen Wetter ca.9 Km durch Wand und Wiesen gewandert. Basima war derweilen mit Elke und Chris zu einer ca.12Km langen Wanderung unterwegs.

Mit Cindy an der Ruhr

Gestern haben Basima und Binou den Tag mit Cindy und ihren Freunden an der Ruhr verbracht, bei weit über 30 Grad hatte gerade Basima richtig viel Spaß, sie schwimmt ja sehr gerne. Die doch ehr wasserscheue Binou hat sich aber auch sehr weit ins Wasser getraut um Basima das Spielzeug evttl. abjagen zu können. Abends ging es dann noch in einen Biergarten.

chillen am Abend

Österreich Urlaub 2019

04.Mai – Ankunft in Österreich

Nach unserem Besuch bei Ayu-Mailo in Holzkirchen/Bayern ging es dann geradewegs nach Neukirchen am Großvenediger/Österreich, ins Naturdorf Oberkühnreit. Dort kamen wir dann am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein an und bezogen unsere geräumige Ferienwohnung.

Der kleine Schwimmteich mit der Sauna
Hier bewohnen wir die untere Etage
Gegen Abend zieht es sich zu.

05.Mai – Es schneit!!!

Über Nacht hat es geschneit und hält sich den gesamten Tag noch weiter dran. Basima und Binou sind begeistert. In anbetracht, dass wir schon mit Sommerreifen unterwegs sind, lassen wir das Auto stehen und erkunden hier die näherer Umgebung.

Der Schwimmteich

06.Mai – Wanderung am Blausee

Heute haben wir uns aufgemacht um am Blausse und hoch in die drüber liegenden Berge zu wandern. Oben liegt noch sehr viel Schnee. Im Tal ist die weiße Pracht wieder verschwunden.

07.Mai – Wandern an den Krimmler Wasserfällen

Wegen dieser Wasserfälle haben wir unseren Urlaub hier geplant, es sind die größten Wasserfälle Europas. Die Krimmler Wasserfälle bestehen aus 3 Etagen. Die untere, mittleren und oberen Wasserfälle. Wir haben unsere Wanderung bei den mittleren Wasserfällen begonnen und sind Bergauf gewandert, den mittleren Teil haben wir komplett geschafft und sind dann weiter hinauf bis zu der Stelle, der oberen Wasserfälle, wo der Weg wegen Lawinengefahr gesperrt war. Es gab viele sehr schöne Ausblicke zu genießen, es ist eine tolle Gegend, aber es geht teilweise schon recht steil bergauf. Wir waren etwas enttäuscht, dass wir nicht weiter hinauf durften, ein bisschen wäre da noch gegangen. So sind wir wieder bergab gewandert und nach dem wir wieder unseren Ausgangspunk erreicht hatten ging es hinunter zu den unteren Wasserfällen, der Anblick war noch imposanter als die mittleren und oberen Wasserfälle.

08.Mai – Gerlos Alpenstraße

Heute haben wir uns die Krimmler Wasserfälle von der gegenüberliegenden Seite angesehen. Bei schönem Wetter konnten wir von der Gerlos Alpenstraße konnten wir an vielen Stellen die wunderschöne Aussicht genießen. Nachher waren wir noch in Zell am See, auch ein sehr schones Städtchen.

09.Mai – Taubenstein

Neben unserem Naturdorf gibt es natürlich auch einen Bach der aus den Bergen kommt. An diesem Bach sind wir heute entlang gewandert, bis wir mal wieder an eine Wegsperre gelangten, die uns den weiteren Aufstieg verwehrte. Also sind wir wieder etwas den Berg hinab um dann seitlich einen kleinen Wandweg zu nutzen, der uns dann auf die Wiesen vom Taubensteinhof führte. Von dort hatten wir einen super Ausblick auf die gegenüber liegenden Berge, von denen auch einer der Großvenediger sein müsste. Hier durfte Basima dann auch endlich mal wieder mit ihrem Ball spielen, was bisher in den Bergen nicht möglich war.

10.Mai – Großglockner-Hochalpenstraße

Seit heute ist die Großglockner-Hochalpenstraße wieder befahrbar. Am Mittwoch hatten die Räumfahrzeuge, die von beiden Seiten des Berges arbeiteten, es geschafft sich in der Mitte zu treffen und so wurde die Straße heute wieder freigegeben, allerdings mit der Einschränkung, dass der Abzweig hoch hinauf zum Großglockner noch nicht geräumt ist und wir deshalb nicht bis zu den Gletschern hinauf konnten. Es gibt auf dem Weg viele atemberaubende Blicke in die Ferne und bis zu 2m Hohe Schneewände.

Am Nachmittag sind wir dann zum Abschluß noch eine große Runde im Tal von Neukirchen gewandert, unterwegs habe wir sogar 2 Alpakas auf einer Weide gesehen. Einen Bach zum hineinsteigen für Basima und Binou gab es auch.

11.Mai – Der letzte Spaziergang

Heute früh haben Basima, Binou und ich den Urlaubsabschluss- Spaziergang rund um das Naturdorf gemacht, nach dem Frühstück starteten wir dann die ca.800 km Heimreise.

Dänemark 2018/19

Vom 22.12.2018 bis 04.01.2019 haben wir Urlaub in Dänemark gemacht. Bis zum 02.01. hatten wir ein ganz tolles Ferienhaus, ca.300m entfernt von der Nordsee in Bovbjerg/Lemvig, gemietet und von dort aus sind wir dann ca. 400km quer durchs Land gefahren um uns 2 Tage Kopenhagen anzusehen. Dort haben wir in einem Hotel übernachtet.

Kopenhagen

Münsterland-Wanderung

Bei dem schlechten Wetter waren heute nur 6 Hunde bei der Münsterland-Wanderung in Ascheberg. Wir haben einen ca.40 minütigen Regenspaziergang gemacht und sind dann zu Kaffee/Kakao und Kuchen ins Restaurant gegangen. Es war aber ganz nett so in kleiner Runde mit netten Menschen und netten Hunden.
Asha und Binou von der Ruhrhalbinsel und Basima  vom glatten Kiesel waren die Kromivertreter und dann war noch Abby die Kromimixhündin, eine Pinscherhündin und eine Labihündin mit ihren Leinenhaltern am Start.

Binou an der Ruhr

Binou hat einen Nachmittag mit Cindy und Ihren Freunden an der Ruhr verbracht. Unsere doch recht wasserscheue Binou hat sich aber todesmutig bis zum Bauch ins Wasser getraut um dann an Land sofort die ekelig- nassen Pfötchen trocken zu lecken.