Zum Ursprung

Die „Kromen Fohr“

In unserer 1.Urlaubswoche war unser Ziel der Ort der namensgebend für unsere Kromfohrländer ist. Dafür sind wir ins Siegerland nach Hilchenbach gefahren. Hier beginnt die Geschichte der Kromfohrländer. „Kromen Fohr“ heißt „Krumme Furche“ und „Kromen Fohr“ heißt die Gemarkung zwischen Kronprinzeneiche und Ginsberger Heide, auf der das Wochenendhäuschen der Schleifenbaums stand, die dort 1944/45 Zuflucht vor den Kriegswirren in der Stadt Siegen suchten. Der Mischlingsrüden Peter, der von Ilse Schleifenbaum dort in der Gegend gefunden und gerettet wurde, war von da an, immer wenn es ging der Begleiter von Ilse Schleifenbaum. So kam er dann natürlich auch wieder mit nach Siegen zum Wellersberg, als die Familie dorthin zurück ging. Dort verliebte er sich in Fiffi die Foxterrierdame aus der Nachbarschaft. Die daraus hervorgegangenen Welpen gefielen so gut, dass Peter und Fiffi in den Jahren 1947-1954 insgesamt 6 mal Eltern werden durften. 1955 wurde die Rasse dann offiziell vom VDH anerkannt. Bis 1956 war Peter noch Vater von 2 weitern Würfen. 1960 kam dann noch die Foxterrierhündin Elfe als Zuchthündin dazu. Die Nachfahren aus diesen Würfen sind jetzt unsere liebenswerten Kromis.

Unser Hotel „Ginsberger Heide“ liegt also direkt im Ursprungsgebiet unserer Kromis und dort beginnt natürlich auch unsere 1. ca.10 km lange Wanderung. Wir wandern den „Jung-Stilling-Rundweg( J )“ , die Beschilderung des Weges ist wirklich super, an jeder Weggabelung sind die J -Schilder gut sichtbar angebracht, so dass der „ViewRanger“ auf dem iPad eigentlich überflüssig ist.
Ein paar 100m Meter nach unserem Start erreichen wir schon die Gedenktafel auf der Kromfohr, auf der an Ilse Schleifenbaum und den Start der Rasse der Kromfohrländer erinnert wird.

Weiter geht es dann zur Kronprinzeneiche, die wegen Straßenbauarbeiten noch gut „verpackt“ am Straßenrand steht und daher nicht gerade fotogen ist.

Dann kommen wir durch Fichtenwälder und über Wiesen zum Kneipp-Wassertretbecken in Hilchenbach-Grund.

Es geht weiter durch Wälder und Wiesen, wir streifen die Ginsburg, da wir aber schon etwas geschafft sind, beschließen wir uns die Burg zu einem späteren Zeitpunkt genauer anzusehen. Der größte Teil der Strecke ist geschafft, es ist schon Nachmittag und da das Frühstück zu Hause unserer letzte Mahlzeit war, haben wir jetzt Hunger. So geht es schnurstracks ins Hotel zum frisch machen und dann eine Kleinigkeit essen, denn bis zum Abend ist es ja auch nicht mehr lang. Zwischen den Mahlzeiten geht es noch etwas in den Wald der „Kromen Fohr“ .

Die Ginsburg

Der Gillerbergturm

Der Aussichtsturm ist eine Stahlkonstruktion der 1892 erbaut wurde. Über die Wendeltreppe kommen wir 15 m in die Höhe. Binou hat Höhenangst und ist deshalb der Treppe nicht zu nahe gekommen, damit wir sie ja nicht mit hoch nehmen. Basima ist da mutiger, sie fürchtet sich weder vor der Höhe, der engen Treppe oder dass man zwischen den Stufen durchsehen kann. Sie geht einfach mit hinauf. Allerdings entscheide ich auf der Zwischenplattform, dass der Abstieg für sie bestimmt schwieriger sein wird und lasse sie dort, während wir bis nach ganz oben weiter hinauf steigen. jetzt sind Uwe und ich 668m ü.NN und haben eine tolle Aussicht. Basima wartet auf halber Höhe und Binou findet das Ganze einfach doof und gibt lautstark zu verstehen, dass sie nicht alleine dort unten sein möchte, aber auf gar keinen Fall da hinauf kommen wird und wir gefälligst wieder zu ihr kommen sollen.

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