Selbstgemachtes Problem

Heute habe ich uns ein echtes eigen Tor geschossen.
Birgit hat gestern noch gesagt, dass ich daran denken soll, dass die Krallen der Kleinen bestimmt jetzt bald geschnitten werden müssen.
Da Basima noch keine Kratzer oder sonst was hatte, dachte ich, ich könnte das noch was hinausschieben, da das ja doch alles recht klein ist.
Und heute morgen knurrt Basima die Kleinen an, jedes mal, wenn sie an ihrem Bauch nach den Zitzen gesucht haben, saugen war okay und sie hat sie auch liebevoll abgeleckt, aber entlang robben war nicht drin, das Knurren hörte sich wirklich nicht nett an. Da ich bei Basima keine Verletzungen oder harte Stellen an der Milchleiste verstellen konnte, habe ich mich dann doch der Krallen angenommen und siehe da, alles wieder bestens seit Basima weiß, dass sie nicht mehr gepiesackt wird. Das Erlebnis hätte ich uns wirklich ersparen können. Aber Krallen schneiden bei solchen Zwergen muss man sich auch erst mal trauen, es könnte ja was kaputt gehen. Beim Ersten habe ich versucht die Krallen auf meinem Schoss liegend zu schneiden, war aber nicht so klasse, er hat gejammer und hat versucht abzuhauen, Basima hat ihn vor Aufregung immer abgeleckt, was auch nicht gerade hilfreich war, bei der Größe des Welpen hatte ich immer Ihre Schnauze im Sichtfeld. Dann hat er noch einen Haufen vor Aufregung gemacht, zum Glück habe ich ja immer ein Handtuch dazwischen liegen, der Kleine war aber ganz dreckig, also musste der erst mal wieder gereinigt werden, was er auch nicht toll fand und Basima auch wieder auf den Plan rief.
Bei den Anderen habe ich es dann so gemacht, dass sie in der Babytrage geschlafen haben und ich ihnen im Schlaf, erst alle hinteren Krallen geschnitten habe, war wegen der Bauchlage recht einfach und dann vorne, war etwas schwieriger aber ging ganz gut.
Mal sehen wie oft man das jetzt machen muss und wie es wird, wenn sie nicht mehr soviel schlafen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass der Familienfrieden wieder hergestellt ist.

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